Pflanzenheilkunde - Heilpraktikerin Overath, Naturheilpraxis am Kirschbaum, Bahiyya C. Wöhrlle

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Pflanzenheilkunde

Heilmethoden
Heilpflanzen
sind vielseitig anwendbar                                                                              


Unzählige Pflanzen, die frei in der Natur wachsen, besitzen nährende, stärkende und heilende Wirkungen. Viele unter ihnen werden als Unkraut degradiert, wie z.B. Brennnessel, Löwenzahn und Giersch. In den meisten Gärten sind sie zu finden. Sie erobern Schuttlandschaften, zwängen sich durch kleinste Lücken im Asphalt, zwischen Treppenstufen, Kies und Schotter, machen auch vor Terrassen keinen Halt.


Wildpflanzen

sind ausgesprochen widerstandsfähig und - gerade deshalb - bei vielen Menschen unbeliebt. Doch werden sie seit Menschengedenken in vielerlei Form genutzt. Der jahrtausendalte Erfahrungsschatz wird heute überprüft und die zahllosen Inhaltsstoffe mit wissenschaftlichen Methoden erforscht. Wild wachsende aber auch kultivierte Heilpflanzen werden zunehmend in das moderne Leben integriert.

Löwenzahn


Anreicherung der Mahlzeiten

Wildkräuter können sowohl frisch als auch gekocht in Form von Salaten, Suppen, Gemüse- Quark-und Eierspeisen verzehrt, selbst Fleischgerichte damit gewürzt werden. Auch die Mischung mit konventionellen Gemüsesorten ist beliebt. Unzählige Wildkräuterkochbücher sind im Buchhandel zu finden. Auch mit kultivierten Würzkräutern wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch etc. können sie gemischt werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Doch Achtung!!!

Da Verwechslungen mit giftigen Pflanzen möglich sind, sollten nur einwandfrei erkennbare Kräuter gesammelt werden. Einige von ihnen stehen auch unter Naturschutz. In vielen Volkshochschulen und anderen Bildungsstätten werden Pflanzenbestimmungskurse und Kräuterwanderungen angeboten.

Geschmack

Viele Wildpflanzen schmecken herb oder bitter und haben gerade deshalb eine ausgesprochen gute Wirkung auf die Verdauung und den Stoffwechsel. Bei konventionellen Gemüsesorten sind aus geschmacklichen Gründen meist die Bitterstoffe heraus gezüchtet. Doch auch Wildpflanzen mit lieblichem Geschmack sind bekannt, z.B. der Giersch, die Brennnessel, die Vogelmiere und die Gartenmelde. Sie stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffen, die noch lange nicht alle erforscht sind.


Wissenschaft und Volksheilkunde

Heilpflanzen werden zunehmend wissenschaftlich auf ihre Inhaltsstoffe und Wirkungen untersucht. Viele von ihnen werden heute wegen der hohen Nachfrage unter strengen Auflagen angepflanzt. Die Volksheilkunde setzt sie auf Grund von Erfahrungswerten ein.


Anwendungsformen


Heilkräutertees


Holunderblüten

Blüten und Blätter der Pflanzen, frisch oder getrocknet, werden mit (meist) heißem Wasser überbrüht und sollten je nach Pflanze kürzer oder länger ziehen, danach abgeseiht werden. Wurzeln oder Rinde werden meist über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht und morgens kühl oder leicht erwärmt getrunken. Es können einheimische oder ausländische Pflanzen zum Einsatz kommen. Das Wirkungsspektrum ist groß. Allerdings ist bei chronischen Beschwerden meist eine Kur von mehreren Wochen notwendig, die evtl. nach einer Pause wiederholt werden sollte. Ausdauer ist also angesagt. Auch sollte bei den meisten Beschwerden eine größere Menge (2-4 Tassen täglich) getrunken werden.


Heilkräuterurtinkuren

Um eine Heilkräuterurtinktur herzustellen, werden die entsprechenden Pflanzen oder Pflanzenteile für einige Wochen in Alkohol eingelegt. Tinkturen haben den Vorteil, dass von ihnen nur einige Tropfen mehrmals täglich nötig sind um eine Wirkung hervorzurufen. Der Nachteil der Tinkturen besteht in der täglichen Aufnahme von kleinen Mengen an Alkohol. Für Kinder sind sie daher nur in hoher Verdünnung und für trockene Alkoholiker überhaupt nicht geeignet. Diese sollten eher auf homöopathisch aufbereitete Kügelchen (Globuli)  zurückgreifen.


Äußere Anwendung

Sowohl mit frisch zerkleinerten Pflanzen, Heiltees als auch mit Tinkturen können Umschläge zubereitet werden. Auch Einreibungen sind möglich.


Heilkräutersalben

können vielseitig verwendet werden. Motivierte Sammler stellen sie selbst her. Rezepte hierfür sind in guten Heilpflanzenbüchern zu finden.



Kapseln oder Presslinge

Auch können die Pflanzen pulverisiert und gepresst gekauft oder in Kapseln verpackt werden. Hierin ist eine entsprechend größere Menge der Pflanzen enthalten.


Smoothie

Smoothies sind in den letzten Jahren bekannter und beliebter geworden. Hierbei wird eine Mischung aus Früchten und Pflanzen in einer Küchenmaschine mit hoher Umdrehungszahl zu einem, je nach Geschmack mehr oder weniger dickflüssigen Getränk püriert. Dieses sollte mit jedem Schluck gut eingespeichelt werden. Stärkend sind insbesondere Mischungen aus Früchten mit Wildpflanzen. Im Winter ist es möglich, die Wildpflanzen durch grünes Blattgemüse zu ersetzen. Auch hierzu gibt es ausreichend Rezeptbücher.


Forschung:





Weitere Infos finden Sie unter:



Aus rechtlichen Gründen muss ich Ihnen mitteilen, dass Heilpflanzen zur Zeit noch nicht
von der allgemeinen Schulmedizin anerkannt werden. Weitere Infos hierzu finden Sie hier.

 
 

 


 

 
Bahiyya C. Wöhrle
Heilpraktiker
in Overath auf jameda
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